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| +++ t, kommt es sehr auf die Verständlichkeit an – und Verständlichkeit hat hier nur zum Teil mit dem intellektuellen Vermögen Ihrer Zuhörer zu tun. Sehr lange oder kompliziert formulierte Zitate sind beim bloßen Zuhören oft kaum zu verstehen; gleiches gilt für sehr poetische Aussagen. Nehmen wir beispielsweise zwei Verse von Goethe: Selbst erfinden ist schön; doch glücklich von andern Gefundnes / Fröhlich erkannt und geschätzt, nennst du das weniger dein? Wenn Sie diese in einem Vortrag, einer Rede oder als Diskussionsbeitrag hören, wird es Ihnen sicher nicht leicht fallen, auf Anhieb den Sinn hinter den Worten zu verstehen. Deshalb wäre dieses Zitat an einer solchen Stelle eher unangebracht. Grund dafür ist nicht zwangsläufig, dass diese Worte von Goethe Ihre Zuhörer intellektuell überfordern, problematisch ist wohl eher das hohe „Poesie-Niveau“, das die Grenze des hörenden Verstehens übersteigt. Aber auch Ersteres kan +++
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